Gerade eben fertig gelesen und schon gebloggt: Stunde Null von Michael Green. Der Klappentext des Erstlingswerkes des Neuseeländers liest sich wie folgt:

Für Mark Chatfield und seine Frau ist es ein gewöhnlicher Flug. Sie sind auf der Heimreise nach Neuseeland. Doch an Bord geschehen seltsame Dinge: Einige Mitglieder der Crew scheinen krank zu sein. Auch Marks Frau leidet an den gleichen Symptomen. Als das Flugzeug landet, umstellen Soldaten die Maschine und nehmen die Passagiere in Gewahrsam. Nur Mark bleibt auf seinem Platz. Er hält seine Frau in den Armen. Sie ist tot. Aus ihrer Nase und ihren Ohren rinnt Blut. Mark verbringt mit den anderen Passagieren die nächsten Wochen in Quarantäne und muss mitansehen, wie einer nach dem anderen an der seltsamen Krankheit stirbt. Nur Mark und seine Kinder scheinen immun zu sein. Die Krankheit verbreitet sich in einer Pandemie über den Globus und löscht die gesamte Menschheit aus. Mark ist bald alleine auf einer entvölkerten Erde. Auf der Suche nach Überlebenden entdeckt er etwas, das selbst die tödliche Krankheit in den Schatten stellt …

Inwiefern man auf die Handlung eines Buches eingehen kann, ohne zu viel zu verraten, ist immer eine schwierige Frage. Deshalb lasse ich mich auch nicht darauf ein sondern erzähle lieber kurz von meinem Gesamteindruck.

Das Buch fängt sofort spannend und stark an, kein langes Rumgerede und erklären der Zusammenhänge – gleich Action. Das Gute ist dabei, dass der Autor es schafft diesen Erzählstil auch über längere Passagen zu halten und den Spannungsbogen weiter aufzubauen. Lediglich zwei recht langatmige Stellen korrigieren meinen sonst sehr guten Eindruck auf ein “gut”. Als Erstes wäre da der Teil zu nennen, in dem häufig alle ein bis zwei Seiten ein “Zwei Monate später…” oder Ähnliches auftaucht – das nimmt irgendwie die Fahrt raus. Zweitens gibt es noch eine Stelle in der Mitte, in der viel Erklärung notwendig ist, um das weitere Vorgehen der Personen zu rechtfertigen und deren genauere Situation zu klären. Notwendig ist das aber nur zum Teil.

Mir persönlich gefiel der Anfang des Buches am Besten, was jedoch nicht heißen soll, dass ich den Rest nicht gern gelesen hätte – das Gegenteil ist der Fall. Ich möchte nur anmerken, dass weniger “Hightech-Endzeit” vorhanden war, als man sich nach lesen des Klappentextes vorstellen würde.

Das Buch ist trotzdem mehr als empfehlenswert, d.h. wenn man auch nur im Entferntesten auf düstere Endzeit steht und sehen will, wie sich Menschen unter so speziellen Umständen vielleicht verhalten würden. Denn das gelingt Michael Green allemal. Jetzt hab ich aber genug gesagt. Wenn jemand unbedingt mehr wissen will -> Kommentare sind offen.

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